Hummeln – Bienen im Pelz

Ausstellung des BUND Naturschutz stellt pelzige Brummer vor. Lebensweise, Schutz und Hilfe für die sympathischen Geschwister der Bienen stehen im Mittelpunkt.

01.12.2017

Gefährdete Vielfalt

Heimische Hummel sind unverzichtbare Bestäuber von Kulturpflanzen und spielen daher in heimischen Biotopen eine wesentliche Rolle. Als staatenbildende Insekten stellen sie hohe Ansprüche an Nistplätze. Nur in Kulturlandschaften mit verstecken und passendem Blütenangebot kann eine breite Palette an Hummelarten existieren. Von den über 40 Hummelarten in Deutschland gilt weniger als die Hälfte noch als ungefährdet.

Informationen für Jung und Alt

Eine neue BN-Ausstellung bringt die Tiergruppe nun einer breiten Öffentlichkeit näher. Neben Ausstellungstafeln zu Lebensweise, Bedrohung und Schutz der wichtigsten heimischen Arten stellt eine Vielzahl anderer Materialien Hummeln und Hummelstaaten in ihrer Vielfalt dar. Interessierte Erwachsene finden detaillierte Informationen zu den wichtigsten Hummelarten und ihren Lebensansprüchen. Auch Kinder finden wichtige Informationen.

Keine Angst vor „wehrhaften“ Tieren. Wesentliches Ziel ist, die Akzeptanz von Hummeln im besiedelten Bereich zu steigern und Ängste vor den stechenden Tieren abzubauen. Die meisten Hummeln können stechen, tun dies aber nur bei massiven Angriffen.

Dank für Unterstützung

Die Ausstellung wurde dankenswerterweise vom Bayerischen Naturschutzfonds aus Erlösen der Glücksspirale gefördert, als Teil der Kampagne Natur in der Stadt“ will der BUND Naturschutz insbesondere Tiere im Wohnumfeld vorstellen.

Ausstellungseröffnung ist am Samstag, den 09. Dezember 2017 um 14.00 Uhr in der Geschäftsstelle des BUND Naturschutz, Kreisgruppe Dachau, Martin-Huber-Str. 20.