Grünzug Dachau-Karlsfeld

Für Lebensfreude im Grünen zwischen Dachau und Karlsfeld

Sicherung des Freiraums für Naherholung, Atemluftreinheit, für schöne Mooslandschaft und artenreiche Natur.

Landschaftsschutz in Dachau und Karlsfeld:

BN Broschüre zum Download

Dr. Roderich Zauscher, Vorsitzender des Kreisverbands des Bund Naaturschutz und Grünen Kreisrat, u.a. im Gespräch über den Grünzug zwischen Dachau und Karlsfeld Horst Kramer (erschienen in der der Dachauer Rundschau am 23.3.2016):

Interview
 

Ost-Umfahrung Dachau

Die BN-Linde wächst und gedeiht.

Im April 2015 hat der Bund Naturschutz auf der geplanten und vom BN abgelehnten Trasse der Ost-Umfahrung eine Linde gepflanzt.

Wie alle Bürger und Bürgerinnen aus dem Landkreis sehen können, unsere BN-Linde wächst und gedeiht prächtig. Sie ist eine Symbol gegen den Flächenfraß auch in unserem Landkreis.

Der BN lehnt dieses riesige Straßenbauprojekt ab und hofft, dass diese Linde viele Jahrzehnte an ihrem Platz stehen wird, weiter wachsen und in Ruhe alt werden kann.

Fotos: Fr. Seidenspinner, Karlsfeld

Holzweg 21

Wir unterstützen die Bürgerinitiative Holzweg 21 gegen den Bau einer Straße durch unberührte Kulturlandschaft. Bitte informieren Sie sich über die umstrittene Baumaßnahme durch die Marktgemeinde Altomünster auf der Homepage der Bürgerinitiative

Wer ißt schon gern etwas, ohne zu wissen, was darin ist?

Mit den Risiken der Agro-Gentechnik befasst sich eine Vereinigung von Menschen, die sich gegen eine Gefährdung unser Lebensgrundlagen stemmt. Auch Menschen aus dem Landkreis Dachau gehören zu den Mitgliedern.

Interessieren Sie die Aussagen? Informieren Sie sich auf der Internetseite der Vereinigung

Die 3. Start- und Landebahn am Flughafen München

Die 3. Startbahn würde für die Region Dachau-Erding-Freising zweifellos eine deutliche Mehrbelastung mit den negativen Folgen des Flugverkehrs bedeuten. Diese sind: Lärm, Abgase, Kerosindämpfe. Sie führen zu signifikanten esundheit lichen Beeinträchtigungen, Wertverlusten bei Immobilien und der Minderung der Lebensqualität der ganzen Region.

Tatsache ist, dass die vorhandenen Kapazitäten des Flughafens München mit den derzeitigen Startbahnen für Bayern, Baden-Württemberg, große Teile Österreichs und Norditaliens vollkommen ausreichen. Die 3. Startbahn würde nur der Lufthansa dabei nützen, ein internationales Drehkreuz in Konkurrenz zu Frankfurt oder Dubai aufbauen zu können. Deshalb wehrt sich der Bund Naturschutz zusammen mit der betroffenen Bevölkerung gegen Großprojekte, die nicht den Menschen sondern nur den wirtschaft lichen Interessenten irgendwelcher Großkonzerne dienen.

Darüber hinaus wäre es auch angesichts der hereinbrechenden Klima katastrophe und zu Ende gehender Erdölvorräte der verkehrspolitisch absolut falsche Weg, den Flugverkehr vor Allem in den Kurzstrecken weiter auszubauen. Wir müssen Mobilität, die an sich wünschenswert ist, so organisieren, dass sie auf möglichst sparsame und effektive Weise erreicht werden kann. Dies ist am besten mit der Bahn möglich, daher müssen alle finanziellen Mittel in den Ausbau des Nahverkehrs und des ICE-Netzes fließen und nicht in menschen- und zukunftsfeindliche Groß- und Prestigeprojekte wie die 3. Startbahn oder der Transrapid.

Grüne Gentechnik im Landkreis Dachau

Der Landkreis Dachau ist einer der - noch - wenigen Kreise, in dem sich die Landwirte mit überwältigender Mehrheit zur gentechnikfreien Zone erklärt haben. Auch vom Kreistag ist dieses Votum anerkennend zur Kenntnis genommen worden.

Der Film "Leben außer Kontrolle" wurde im Landkreis Dachau von den Ortsgruppen des Bundes Naturschutz bei zahlreichen Veranstaltungen vorgeführt. Er kann, zusammen mit der nötigen Vorführtechnik, jederzeit bei uns ausgeliehen werden. Kontaktieren Sie hierzu unsere Geschäftsstelle.

Der Film "Leben außer Kontrolle" macht sehr deutlich, welche verheerenden und nicht mehr rückgängig zu machenden Folgen die Freisetzung gentechnisch veränderter Organismen für die Natur insgesamt und damit auch für die Landwirtschaft und für jeden Landwirt hat. Wer Gentechnik in der Landwirtschaft will, greift irreversibel in die Grundlagen des Lebens und der landwirtschaftlichen Produktion ein und zerstört damit die in Jahrhunderten gewachsene bayerische Agrarkultur und die bayerische Heimat. Anstelle von Bauern und bäuerlichen Strukturen wird es von agro-chemischen Großkonzernen betriebene Landwirtschaft geben.
Noch ist Bayern und ganz Europa weitestgehend gentechnikfrei, zumal auch die überwältigende Mehrheit der Verbraucher gentechnisch erzeugte Nahrungsmittel entschieden ablehnt. Wir werden uns intensiv dafür einsetzen, dass die bisher so erfolgreiche Allianz von Landwirtschaft, Naturschutz und Verbrauchern weiterhin stärker ist als die finanziellen Interessen der agro-chemischen Großkonzerne.