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Tipps im Jahresverlauf

Verzicht auf Streusalz - der Umwelt zuliebe

Bei Schneefall reicht es meist aus, Gehwege gründlich und rechtzeitig mit Schippe oder Besen zu räumen. Bei Eis und erhöhter Glättegefahr bieten sich

  •     Sand,
  •     Kies,
  •     Sägespäne oder
  •     Streumittel mit dem Umweltzeichen "Der Blaue Engel", diese finden Sie HIER

als Streumittel an. Gebrauchtes Streugut gehört weder in die Mülltonne noch in die Kanalisation, sondern sollte von der Stadtreinigung aufgekehrt und fachgerecht aufbereitet werden.

 

WARUM DARAUF VERZICHTEN?

  • Das Salz bleibt nicht auf der Straße, wo es für Verkehrssicherheit sorgt, sondern gelangt durch den Verkehr und das Schmelzwasser in die benachbarte Umgebung.
  • Das Salz schädigt außerdem Bäume am Straßenrand oder im Garten.
  • Das Streusalz wird im Boden angereichert und auch in regenreichen Jahren kaum ausgewaschen. So werden die Böden dauerhaft geschädigt. Auch das Grundwasser leidet durch hohen Chloridgehalt.
  • Das Salz behindert zudem die Wasseraufnahme der Bäume und verändert deren Nährstoffhaushalt. Die Blätter vertrocknen, obwohl genügend Feuchtigkeit im Boden ist. Kleine Blätter, Braunfärbung der Blattränder und frühzeitiger Laubfall sind Folgen, die man dann im Frühjahr und Sommer sieht.
  • Korrosionsschäden an Fahrzeugen aller Art und Brücken gehen häufig auf das Konto von Streusalz